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Menschen im Mittelpunkt

Donnerstag, 16.04.2020

Statement des AKGL: Diversität und Vielfalt als Chance in der Krise

In Zeiten der Krise und des Wandels können informelle Machtstrukturen und damit einhergehende Benachteiligungen augenscheinlicher als sonst zu Tage treten. Die Tatsache etwa, dass die Verteilung von Ressourcen oder die Weitergabe von Informationen anders organisiert werden muss, kann bereits zum Nährboden für ungerechtfertigte Diskriminierung werden, auch wenn dies nicht beabsichtigt ist.

Menschenrechte, Gleichstellung, Diskriminierungsschutz und Chancengleichheit sind gerade in krisenhaften Zeiten wichtige Themen. Bei der Suche nach angemessenen Bewältigungsstrategien und mit Blick auf die noch kommenden transformativen Bewegungsprozesse kommt ihnen ein bleibend zentraler Stellenwert zu. Es wird in den uns noch bevorstehenden weltweiten Veränderungen umso wichtiger sein, Diversität und Vielfalt sowie Solidarität und Fairness als lebbare Bestandteile in die Organisation zu integrieren, um im Zusammenhang mit den globalen Herausforderungen wertvolle universitäre Beiträge zu leisten.

Die Universität Graz und all ihre Angehörigen sind mehr denn je gefordert, sich für ein erfolgreiches, gedeihliches, inspirierendes, kreatives und produktives Miteinander einzusetzen, das im Stande ist, Internationalität, Globalisierung, Digitalisierung, Klimawandel, Gesundheitsfragen neu zu denken. Dafür braucht es Vorurteils- und Nachteilsabbau und damit effektiven Diskriminierungsschutz sowie die Förderung von Gruppen, die nicht jene Chancengerechtigkeit erfahren, die erforderlich wäre, um ihr ganzes Potenzial freizusetzen.

Mit Blick auf eine lebenswerte Zukunft geht es darum reflexiv, experimentell und intellektuell Handlungsoptionen zu entwickeln, die gegenwartsorientiert und situationsgerecht sind und die Menschen im Mittelpunkt behalten. Der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen (AKGL) nimmt gerne auch und besonders in dieser Situation seine Beratungs- und Unterstützungsfunktionen an der Universität Graz wahr.

Erstellt von Maria Elisabeth Aigner & Ulrike Schustaczek

E-Mail: akgl(at)uni-graz.at

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