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Gender Mainstreaming/Gender Budgeting

 

Was ist GENDER MAINSTREAMING?

  • gender“ ist das soziale, anerzogene Geschlecht (im Gegensatz zu „sex“, dem biologischen Geschlecht)
  • mainstreaming“ bedeutet etwas zu einem normalen und selbstverständlichen Handlungsmuster zu machen

"Gender Mainstreaming ist die systematische Einbeziehung der jeweiligen Lebensbedingungen und Bedürfnisse von Frauen und Männern in alle Bereiche der (universitären) Politik. Sämtliche allgemeinen Entscheidungen, Konzepte und Maßnahmen sollen sich an dem Ziel Gleichstellung orientieren und sind bei der Planung, Durch­führung, Begleitung und Bewertung daraufhin zu prüfen, welche Auswirkungen sie auf Frauen und Männer und das Geschlechterver­hältnis haben." 1

Bei jedem staatlichen Handeln, bei allen Projekten und Maßnahmen der Verwaltung werden in jeder Phase eines Vorhabens die möglichen Auswirkungen auf Frauen und Männer berücksichtigt (von der Erarbeitung eines Konzeptes bis zur Realisierung und Evaluation).

Ziel des Gender Mainstreaming ist es, dass alle Projekte und Maßnahmen Frauen und Männern gleichermaßen zu Gute kommen.

Gender Mainstreaming ergänzt frauenspezifische Gleichstellungspolitik.

Gender Mainstreaming ist nicht das Ziel, sondern ein Weg, das Ziel der Chancengleichheit zu erreichen. 1

Wussten Sie schon...?

Österreich hat sich zur Umsetzung des Grundsatzes des Gender Mainstreaming verpflichtet.

Grundlagen dafür sind:

  • Art 8 AEUV (ex Art 2 Abs 3 EGV)
  • Art 7 Abs 2 B-VG
  • Ministerratsbeschlüsse vom 11.07.2000, vom 03.04.2002, vom 09.03.2004 und vom 05.03.2008
 

Offizielle Definitionen und weitere Informationen finden Sie hier:

1 Weiterführende Informationen: Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen der Universität Innsbruck

 

Was ist GENDER BUDGETING?

Gender Budgeting meint eine geschlechterbezogene und -gerechte Budgetgestaltung:

„Gender Budgeting ist […] das finanzpolitische Instrumentarium der gleichstellungspolitischen Strategie des Gender Mainstreaming. Es ist ein wirkungsvolles Analyse- und Steuerungsinstrument, das Geschlechtergerechtigkeit auch durch eine veränderte Haushaltsführung bzw. –politik herstellt. Das impliziert die Annahme, dass die herkömmliche Haushaltspolitik ungerechte Verteilungseffekte produzieren kann und Mädchen/Frauen und Jungen/Männer somit nicht den gleichen Zugang zu staatlichen Leistungen haben.“

(Auszug aus: http://www.imag-gendermainstreaming.at/cms/imag/content.htm?channel=CH0521&doc=CMS1060358729900)

Spezielle Grundlagen dafür bilden Artikel 13 Absatz 3 und Artikel 51 Absatz 8 und 9 des B-VG.

Weitere Informationen:

 

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Kontakt

Büro des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen
Harrachgasse 34, 8010 Graz
Telefon:+43 (0)316 380 - 1028

Web:http://akgl.uni-graz.at

Mo - Fr: 9 - 12 Uhr & nach Vereinbarung

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